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EU will die Promillegrenze fuer Fahranfaenger senken
Bruessel. Die EU-Kommission will die Promillegrenze im
Strassenverkehr strenger ziehen.
In Zukunft soll in ganz Europa die 0.5
Promille-Grenze fuer Autofahrer gelten.
Fuer Fuehrerscheinneulinge soll der
zulaessige Hoechstwert an Blutalkohol sogar auf 0.2 Promille gesenkt werden.
Auch Busfahrer und Fahrer von Gefahrguetern sowie die Inhaber von
Motorradfuehrerscheinen sollen die niedrigere Grenze einhalten,
die generell fuer Neulinge mit weniger als zweijaehriger Fahrpraxis gelten soll.
Jaehrlich sterben in der EU 3.500 Menschen durch Alkohol am Steuer.
Nur vier Laender, Grossbritannien, Irland, Italien und Luxemburg lassen noch 0.8
Promille zu.

Ab dem 1.
Oktober gilt für Autofahrer in Portugal die 0,2 Promillegrenze.
Bisher waren dort wie bei uns 0,5 Promille erlaubt.
Damit hat sich die Zahl der Länder in Europa mit einer 0,2 Promilleregelung
auf vier erhöht.
Neben Portugal sind das Norwegen, das erst zu Beginn des Jahres umgestellt
hatte, Schweden und Polen.

Noch restriktiver wird Alkohol am
Steuer in Tschechien, Ungarn, Rumänien und in der Slowakei gehandhabt.
Dort gilt für Verkehrsteilnehmer absolutes Trinkverbot.
Fünf europäische Länder halten noch
an der früher stark verbreiteten Regelung fest
und erlauben Ihren Bürgern sich auch mit 0,79 Promille noch hinter das
Steuer zu setzen.
Der Rest der Europäer, darunter auch Deutschland, setzt auf einen
Kompromiss.
Dort muss man spätestens ab 0,5 Promille das Fahrzeug stehen lassen.
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