| Ergebnisseite - Motorrad-Lexikon - W |
| Titel: | Wanderer | |
| Beschrieb: | Die sächsische Firma Winklhofer baute ab 1902 hochwertige Motorräder mit eigenen Ein- und V-Zweizylindermotoren. Nach 1918 gab es schon ohv-Versionen und sogar Vierventil-Zylinderköpfe auf Basis der hervorragenden Motoren. Der nächste Schritt in den zwanziger Jahren war der erste Blockmotor, doch seit dieser Zeit konzentrierte sich Wanderer verstärkt auf den Automobilbau und mit dem Verkauf des Kardan-Einzylinders von 1928 an -> Jawa gab man den Motorradbau auf. Die Herstellung von Fahrrädern wurde beibehalten und kurz vor sowie nach dem Zweiten Weltkrieg gab es noch einmal Leichtkrafträder von Wanderer mit 98er Sachs-Motor. | |
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| Titel: | Watsonian | |
| Beschrieb: | Eine der grössten Seitenwagenfirmen der Welt. Der englische Hersteller hatte seine Blütezeit in den fünfziger Jahren. | |
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| Titel: | Webb-Gabel | |
| Beschrieb: | Englische Parallelogrammgabel in verstärkter Ausführung. Standardausrüstung in den dreissiger Jahren. | |
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| Titel: | Wechselgesteuert | |
| Beschrieb: | -> Viertaktmotor. | |
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| Titel: | Wehrmachtsgespann | |
| Beschrieb: | Die deutsche Wehrmacht gab im Zweiten Weltkrieg den Auftrag zu einem Seitenwagen-Gespann mit angetriebenem Seitenwagenrad. Die Firmen -> Zündapp und -> BMW entwickelten nach englischem (Norton Big Four) und französischem (Gnôme & Rhône) vorbild die überscheren Gespanne KS 750 bzw. R 75. | |
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| Titel: | Werksrennmaschine | |
| Beschrieb: | Motorradwerke, die sich aktiv am Motorradsport beteiligen, stellten ihre Fahrzeuge schon immer besonders talentierten Fahrern (die man dann "Werksfahrer", früher auch "Fabriksfahrer" genannt hat) zur Verfügung. Es handelt sich bei den Maschinen um gut präparierte oder dem Einsatzzweck entsprechend modifizierte Motorräder. | |
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| Titel: | Werner | |
| Beschrieb: | Die von 1897 bis 1908 in Paris existierende Firma Werner gilt als einer der Pioniere im Motorradbau. Befand sich um jene Zeit das Antriebsaggregat eines Motorrades an noch nicht festgelegten Stellen im Rahmen (den man meist vom Fahrrad übernahm), so hatte man bei Werner schon 1901 den Motor tief im Rahmen anstelle des Tretlagers eingesetzt - diese Bauweise setzte sich als richtungweisend durch. Die Brüder Werner bauten 1904 auch den ersten Parallel-Zweizylinder. | |
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| Titel: | Wilkinson | |
| Beschrieb: | Von 1909 bis 1916 baute die für ihre Klingen berühmte Firma aus dem englischen Sheffield ein unkonventionelles Motorrad mit vielen Konstuktionselementen aus dem Automobilbau. | |
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| Titel: | Wimmer | |
| Beschrieb: | Die noch heute als Maschinenfabrik existierende bayerische Firma baute zwischen 1921 und 1939 exquisite ohv-Viertakt-Motorräder von 198 bis 500 ccm. Man sah die sehr leistungsfähigen Maschinen auf vielen Sportveranstaltungen. Die Motorräder waren nicht sehr weit verogreitet und die Produktion daher beschränkt. Ein Projekt mit der Hans Glas GmbH nach dem Krieg schlug fehl. | |
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| Titel: | Windhoff | |
| Beschrieb: | Die Berliner Firma Windhoff stellte in den zwanziger Jahren eine Reihe von besonderen Motorrädern vor. Das begann mit den Ladepumpen-Zweitaktern von -> Bekamo im speziellen Dreiecksrahmen und führte zu einer 1000er nach BMW-vorbild. Die berühmteste, aber nur in geringen Stückzahlen fabrizierte Maschine war die 750er Vierzylinder. Der stark verrippte ölgekühlte Motor war längs eingebaut und diente als tragendes Element, an Auslegern war das Hinterrad angebracht und vorne der Steuerkopf. | |
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